Englandfahrt 2006

1. Tag: Die Anreise
Am 10.6.2006 starteten wir zu unserer Englandreise nach Canterbury. Weil wir uns schon um 7 Uhr (an einem Samstag!) an der Waldschule treffen wollten, hieß das somit auch, dass wir ziemlich früh aufstehen mussten; aber egal, was tut man nicht alles für die Bildung. Wie geplant fuhren wir dann auch gegen  7 Uhr los um rechtzeitig die Fähre von Calais nach Dover zu bekommen. Das Wetter war traumhaft und so konnten wir später an Deck auch schön die Sonne genießen.
Gegen 19 Uhr kamen wir dann endlich in unserer “neuen Heimat” Herne Bay an und wurden von unseren Gastfamilien in Empfang genommen. Wir waren erstaunt darüber, wie gut wir unsere Gasteltern verstanden, aber sie gaben sich auch große Mühe langsam und deutlich zu sprechen. Beim ersten Abendessen freuten wir uns tierisch, dass wir nicht, wie befürchtet, hungrig ins Bett mussten, sondern noch ein super leckeres (oder auch nicht...) Englisches Dinner bekamen. Den Rest des Abends waren wir dann mit auspacken, die Gegend erkunden oder mit zu Hause anrufen, um Mami zu erklären, dass man gut angekommen ist, beschäftigt.

2. Tag: London
Nach einer kurzen Nacht hieß es für uns alle wieder früh aufstehen und um acht Uhr pünktlich bereit zur Abreise am Parkplatz in Herne Bay zu stehen. Als wir dann schließlich vollzählig waren, ging es auch schon los in die Weltstadt London.
London begrüßte uns mit Sonnenschein und 30°C, was wir allerdings schon nach den ersten Minuten unseres Trips nicht mehr zu schätzen wussten, da unsere Lehrer wohl meinten mit uns für einen Marathon trainieren zu müssen, anstatt Sightseeing zu betreiben. So sprinteten wir von der Tower Bridge vorbei an weiteren interessanten Sehenswürdigkeiten wie z.B. dem London Eye und Big Ben zum Piccadilly Circus. Dort angekommen wurden wir dann endlich von der Leine gelassen und konnten in kleinen Gruppen die Stadt unsicher machen.
Die Rückfahrt verlief  nicht ganz ohne kleine Pannen, da ein Schüler meinte, dass es wohl ganz nett wäre noch ein bisschen länger in London zu bleiben; das führte dazu, dass die restlichen 69 Schüler eine Stunde auf den kleinen Ausreißer warten mussten! Endlich zu Hause angekommen fielen wir todmüde in unsere Betten.  

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