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Unsere Reise begann am 1. Oktober zu einer unmenschlich frühen Zeit: 4.50 Uhr!!! am Vegesacker Bahnhof. Nach kurzen Abschiedsszenen von Mutti und Vati begaben wir uns ins Abteil und verließen die vertraute Umgebung.
Nach kurzem Aufenthalt in Bremen ging es dann richtig los, auf zum Düsseldorfer Bahnhof, erster Klasse, versteht sich!
Ausgerüstet mit ausreichend Verpflegung sowie Büchern, Zeitschriften und Musik erreichten wir nach ungefähr 4,5 Stunden Düsseldorf.
Ziemlich futuristisch wurden wir von dort aus mit Hilfe einer Schwebebahn direkt zum Terminal gefahren. Nachdem sich die Fluggesellschaft „Air Malta“ endlich dazu entschloss ihren Schalter zu besetzen, konnte es ans Einchecken gehen. Naja, zuerst natürlich noch die üblichen Sicherheitsvorkehrungen: Passkontrolle, Abtasten etc.!
Als wir im Flugzeug saßen, bekamen wir es mit dem Essen zu tun … dass Schüler ständig nörgeln, ist ja allgemein bekannt. Dennoch: kalter Kartoffelsalat und ein zähes Schnitzel sind nicht gerade Gourmetküche.
Wider Erwarten gingen die zwei Stunden Flug schnell vorbei und die Sonne Maltas erwartete uns.
Aussteigen, ausziehen, genießen! Mit einem klimatisierten Reisebus (Luxus pur!) ab zum Hotel. Die Zimmer waren jeweils mit 3 bzw. 4 Betten und einem Wandschrank eingerichtet sowie einem Badezimmer und kleinem Balkon. Das wichtigste war: sie waren sauber und man konnte sich kurz ausruhen. Die Ruhe vor dem Sturm, wie sich bald herausstellen sollte. Das Abendessen, das wir alle ausgehungert erwarteten, verließen wir leider genauso ausgehungert!
Von maltesischer Küche hatten wir schon jetzt genug…
Nun aber genug zum Essen, am nächsten Tag erwarteten uns ja die Exkursionen.
An allen Tagen begleitete uns Diana, unsere Führerin. Sie erklärte allerhand zu den prähistorischen Tempeln, welche überall auf Malta verteilt sind, einige von ihnen sogar mitten in der Stadt. Am meisten beeindruckt hat uns aber wohl das „Hypogeum“! Dies ist eine Art unterirdischer Tempel, der vor 4000 Jahren als Gebeinstätte diente. Wunderschön war der Besuch der so- genannten Blauen Grotte. Dabei wird man von Maltas Schiffern mit kleinen bunten Booten zu den großen Höhlen gefahren. Durch den Lichteinfall und das wunderbare klare Wasser ist alles in ein türkis-blaues Licht getaucht und ist so klasse, dass es beinahe unreal scheint. Wir besuchten natürlich auch Maltas Hauptstadt Valletta sowie die nächst größere Stadt Mdina.
Einen ganzen Tag verbrachten wir auch auf Maltas Schwesterinsel Gozo.
Doch wir wollen ja nicht nur einen Bericht nur über die Sehenswürdigkeiten schreiben. Denn die wundervolle Zeit, die wir ansonsten verbracht haben, soll auch noch mit einigen Worten gewürdigt werden.
Generell ein paar Worte zur unübertrefflichen Party-Meile Maltas…
Ungefähr 10 Minuten Fußweg und schon stand man im größten Diskothekenparadies. Die circa 50 verschiedenen Diskotheken, Bars, Kneipen, Pubs und anderes (fast alle ohne Eintrittskosten) wurden ausführlich von uns getestet und für gut befunden. Die erschwinglichen Cocktails erfreuten vor allem die Mädels und die Männer wurden von den GoGo-Tänzerinnen animiert. Und das alles bei einer Außertemperatur von etwa 30°C!!
Tagsüber mussten wir uns natürlich entspannen, meistens taten wir das am Strand. Naja, mit Sandstrand ist es auf Malta weit gefehlt, es gibt leider nur kleine Steinufer. Aber direkt vor unserem Hotel waren glücklicherweise Betonstege mit Schwimmleitern befestigt, und das reichte für uns Sonnen hungrige auch schon völlig aus!
Nach kurz zum Abschied eine kleine Ode an die maltesischen Busse inklusive Fahrer…So nostalgisch und risikobereit sind wir seit langem nicht mehr chauffiert worden!!
Abschließend kann man sagen, dass wohl alle diese Studienfahrt sehr genossen haben. Wir hatten jede Menge Sonne, jede Menge Spaß und natürlich haben wir auch einiges über die südländische Lebenshaltung und die maltesische Kultur gelernt.
Prädikat: Empfehlenswert (und so schön warm)!