Am 13.September 2007 rief die Waldschule Schwanewede erstmals zum Klimatag auf, um gemeinsam mit der gesamten Schülerschaft auf die zum Teil sehr gravierenden Auswirkungen des stetig voranschreitenden Klimawandels aufmerksam zu machen. Die Schülerinnen und Schüler des 12. und 13. Jahrgangs fanden sich daher ab 9 Uhr im Sozialkunderaum, ein um den interessanten Vorträgen von Prof. Dr. Schirmer von der Universität Bremen und Dipl. Meteorologe Marcus Herold zu lauschen.
Was wir im zweiten Vortrag Aufschlussreiches erfahren haben, wollen wir euch nun etwas näher bringen:
Marcus Herold vom Alfred Wegener Institut in Bremerhaven ist, wie bereits erwähnt, Diplom Meteorologe und beschäftigt sich daher mit der unteren Erdatmosphäre und dem dadurch hervorgerufenen Wetter. Während seines Berichts wurde allen deutlich, dass er sich besonders mit dem Thema Treibhauseffekt beschäftigt, welches er uns anhand von Schaubildern ausführlich, jedoch bedauernswerter Weise auf etwas komplizierte und teils unverständliche Weise, erläutern wollte.
Forschungen ergaben, dass kurzwellige Strahlung der Sonne auf die Atmosphäre und Erdoberfläche trifft und langwellige Strahlung von der Erdoberfläche abgestrahlt und in der Atmosphäre fast vollständig absorbiert wird. Im thermischen Gleichgewicht wird die absorbierte Energie je zur Hälfte in Richtung Erde und Weltall abgestrahlt. Dieser Vorgang des Treibhauseffektes ist für das Leben auf der Erde notwendig, da er die Temperatur auf der Erde im Durchschnitt bei etwa 15°C hält. Durch die Brandrohdung, das Düngen, die Landwirtschaft, die Viehzucht und die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Erdöl, Erdgas und Braun- und Steinkohle entstehen die Treibhausgase Kohlenstoffdioxid, Methan und Lachgas. Das hat jedoch zur Folge, dass die allg. Temperatur auf unserem Planeten so weit ansteigt, dass es zu katastrophale Folgen kommen könnte (siehe Bericht Anne Schröder).
Damit diese möglichst glimpflich ausgehen, hat Herr Herold einige Lösungsansätze vorgeschlagen:
Durch die Vermeidung von Emissionen, den Ausbau alternativer Energiequellen und innovative Technik kann der weitere Ausstoß von Co² verhindert werden. Ebenso könnte durch Geo-Engineering eine gezielte Veränderung der Einstrahlung erzielt werden.
Antonia W. und Sabrina K., 13.Jg.