Am 13.09.07 war der Klimatag an der Waldschule. Fü
r die Klassen zehn bis dreizehn fand eine Diskussion mit Politikern verschiedener Parteien in der Sporthalle statt. Karl-Gerd Brand von der CDU, Dörte Gedat von den Grünen und Björn Herrmann von der SPD hatten sich bereit erklärt, mit uns über den Klimawandel zu sprechen. Zwei Schüler, Jan Hendrik Schöne – 12. Jg. und Benjamin Abdel-Karim – 11G2, moderierten die Diskussion, was sich als eine nicht immer leichte Aufgabe herausstellte. Die Politiker sollten auf Fragen zum Thema Klimawandel Antworten geben. Zuerst sollten Brand, Gedat und Herrmann berichten, welche Maßnahmen sie gegen den Klimawandel durchsetzen wollen. Die SPD befürwortet vor allem die Förderung erneuerbarer Energien. Die Grünen fordern: Kein Atom- und Kohlekraft mehr! Genau wie die SPD stehen auch sie für erneuerbare Energien und Strom sparen. Die CDU fordert dasselbe. Erneuerbare Energien sind zum Beispiel Windkraft, Solarkraft und Biomasse. Diese Energien sind viel umweltfreundlicher als Kohle und Atomkraft. Im Haushalt sollte man darauf achten, beim Weggehen das Licht auszumachen, elektronische Geräte nicht auf stand-by zu schalten, die Heizung ein paar Grad runterzudrehen, wenn es möglich ist, und Wasser zu sparen. Dann durften die Schüler ihre Fragen an die Politiker stellen. Ein Schüler fragte, ob alle Parteien dafür sind, die Atomkraftwerke abzustellen. Björn Herrmann antwortete: „Die Atomkraftwerke müssen abgeschaltet werden.“ Auch Dörte Gedat meinte: „Selbstverständlich! Atomkraft kann auch leicht ersetzt werden, Kohle dagegen nicht.“ Gerd Brand von der CDU antwortete auf diese Frage: „Solange es geht, sollten wir die Atomenergie nutzen.“ Außerdem wurde noch über Solarenergie diskutiert. Gedat meinte, Photovoltaik sei zu fördern. Dann gab es noch eine interessante Frage, die besonders die Waldschule betrifft. „Im Winter laufen die Heizungen immer auf Hochtouren. Wenn es dann zu warm im Raum wird, muss das Fenster aufgemacht werden. Es gibt keine Regler an den Heizungen.“ Auch auf diese Frage gab es eine Antwort. Gedat sagte, die Schule solle zunächst untersucht werden und dann energiesparend ausgestattet werden. Die drei Politiker tun auch in ihrem Privatleben etwas für den Klimaschutz. Gedat fährt häufig und gern mit dem Rad, Herrmann macht das Licht öfter aus und dreht die Heizung runter und Brand heizt wenig und besitzt Energiesparlampen. Eine weitere Frage bezog sich auf die Radwege in Schwanewede. Sie seien nicht immer gut erhalten und beleuchtet. Auf diese Frage gab Gedat die Antwort, man solle sich noch einmal bei ihrer Fraktion melden, dann werde man sich darum gekümmert.
Für manche Schüler war die Diskussion offenbar eher langweilig, denn sie waren trotz mehrfacher Bitte um mehr Ruhe durch die Diskussionsleiter recht laut und hörten nicht zu. Andere interessierten sich sehr für den Klimawandel und stellten wichtige Fragen zum Thema. Ich fand den Klimatag gut, aber die Diskussion nicht so gut gelungen.
Phyllis P., 10G3