I
m Inseldorf sind ein Hallenbad und ein Spielhaus für Kinder vorhanden, das „Trockendock“ heißt und für kleinere und größere Kinder verschiedene Spielmöglichkeiten enthält. Man kann in den Computerraum gehen, Table Hockey spielen oder auch Rutschen. Beim Computerspielen könnte man was lernen, beim Versteckspielen die Kreativität entdecken und für die Kleinen gibt es noch die Spielbälle und einen Raum voller Sand. So können auch bei schlechtem Wetter die Eltern mit ihren Kindern hier die Zeit verbringen. Am meisten gibt es aber Restaurants und Läden im Ort, das liegt wahrscheinlich daran, dass mehr Touristen nach Spiekeroog kommen, als die Insel Einwohner hat. Um 1900 lebten die Inselbewohner noch überwiegend von der Küstenfischerei, aber heute weitgehend vom Fremdenverkehr. Es gibt auch zwei Schulen hier, die eine für die 33 Kinder aus dem Dorf, die andere ist eine Internatsschule, auf der man das Abitur machen kann.
Unser Auf
enthaltsort sind für fünf Tage die „Quellerdünen“, ein CVJM (Christlicher Verein junger Männer)-Heim, das 1,5 km vom Dorf entfernt liegt. Das Gelände ist ziemlich groß, vier Häuser sind darauf verteilt. Die Oberstufe hat ein eigenes Haus, in dem auch die Theatergruppe der Großen probt und ein Kunstatelier, in dem Masken gebaut werden, untergebracht sind. Im Haupthaus wohnen die jüngeren Schüler und fast alle Lehrer, hier proben auch die Bigband und die Schülerband „Mittelfinger“ sowie die SekI-Theatergruppe. Wichtig ist natürlich auch, dass hier der große Essraum ist, und unterm Dach arbeitet die Schülerzeitungsgruppe. In einem etwas versteckt liegenden Haus wohnen weitere Schüler, hier sind auch das Kunstatelier der Malgruppe sowie das Filmstudio von Heidi und Matze untergebracht. Ein kleiner Bolzplatz und ein Spielhaus sorgen für Unterhaltung in der Freizeit.
D
er Gesamteindruck ist sehr gut, nur das Essen schmeckt nicht sonderlich. Einen Bolzplatz gibt es auch, ein tolles Vergnügen für groß und klein, besonders wenn die „Kleinen“ und die Oberstufe nach dem Abendessen gegen einander spielen. Überhaupt ist es eine Besonderheit unserer musisch-kulturellen Woche, dass Schüler vom 5. – 13. Jahrgang daran teilnehmen und sich dadurch besser kennen lernen.
Besonders wichtig ist der letzte Abend, an dem alle Gruppen etwas von dem zeigen oder vorspielen, was in diesen Tagen entstanden ist. Es gibt Musik, Theater, Kunst und Film. Alles wird auch noch mal in der Schule vorgestellt.
Geschrieben in Spiekeroog (Lukas G. 6G2 & Kevin F. 6G1)