Mathematik

“Wie viele Tennisbälle passen wohl in einen Airbus A 380?“

Dieses war eine der Fragen, mit der sich drei Schülergruppen aus dem 6. und zwei Gruppen aus dem 7. Jahrgang des Gymnasialzweiges im gerade abgelaufenen Schuljahr freiwillig beschäftigt haben.
Im Rahmen des Mathematikwettbewerbes eines Schulbuchverlages haben Jungen und Mädchen in kleinen Gruppen versucht, sich solch ungewohnten Fragestellungen zu nähern.

Auch bei der Aufgabe, wie viele Meter Wolle man wohl benötige, um dem armen Hermanns -Denkmal für den Winter ein paar Handschuhe zu stricken, waren Kompetenzen gefragt, die in der Schule in der Zukunft eine wachsende Rolle spielen werden.

Weniger ein möglichst exaktes Ergebnis, sondern eher die Frage von welchen Annahmen ausgehend mit welchen mathematischen Argumenten auf welchem Wege zu welchem Schluss die Kinder kamen, war hier von entscheidender Bedeutung.

Für die Informationsbeschaffung als Basis für die Grundannahmen wurden vom Lexikon über das Internet bis hin zur “vielstrickenden Oma“ alle Quellen ausgeschöpft und kreativ bearbeitet.

Bei mehr als 1400 Einsendungen stand die Teilnahme in erster Linie unter dem olympischen Gedanken “dabei sein ist alles“. Das eine der Gruppen dennoch in die zweite Runde kam, war überraschend und erfreulich zugleich und macht Mut, bei der nächsten Gelegenheit einen zweiten Anlauf zu nehmen.

André, Lukas, René